Für Attwenger war der Auftritt auf der Schönberg-Alm in der nahezu unberührten Natur des Dachstein-Gebirges sozusagen die Dokumentation einer langen Zeit. Hans-Peter Falkner sagt im Interview mit dem ORF OÖ, dass auch Ziel des Auftritts am Dachsteins sei, die Menschen an diese Natur heranzuführen. Er selbst komme regelmäßig zum Schifahren auf den Dachstein.
Im Jahr der europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut hat die Musik von Attwenger mit dem Konzert am Dachstein einen ganz besonderen Platz gefunden, so Elisabeth Schweeger, die künstlerische Leiterin des Kulturhauptstadtjahres Bad Ischl Salzkammergut. Denn die Band kenne die Gegend hier sehr gut und werfe einen kritischen aber humorvollen Blick auf die Gesellschaft – solche Künstler würde man brauchen, um mit der Zeit besser umgehen zu lernen, so Schweeger.
Unweit der Konzert-Bühne macht die globale Gletscherschmelze bei hochsommerlichen Temperaturen auch am Dachstein nicht Halt, und ließ selbst die Künstler nachdenklich zurück, Markus Binder, Schlagzeuger und Texter von Attwenger sagt:” Es ist angesagt das System zu verändern, denn so kann es nicht weitergehen.” Der übermäßige CO2 Ausstoß würde auch Probleme in vielen anderen Bereichen schaffen, so der Musiker.
Mit Schlagzeug, Knopfharmonika und den prägenden oberösterreichischen „Gstanzln“ erobern Attwenger seit mehr als 30 Jahren ein Publikum weit über die Grenzen des Landes hinaus. So auch hoch über dem Salzkammergut am Dachstein.
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